Was sind Airdrops?

Als Airdrop werden Events bezeichnet, bei denen Kryptowährungen verschenkt werden. Häufig handelt es sich dabei um Summen zwischen 5 bis 50 Euro. Vergleichbar sind solche Aktionen mit Probemonaten oder gratis Proben.

Warum machen Unternehmen Airdrops?

Die Unternehmen führen die Airdrops in der Regel nicht aus Nächstenliebe durch. Die Gründe können jedoch verschieden sein:

  1. Es soll Aufmerksamkeit auf das Projekt gelenkt werden. Die Empfänger eines Airdrops werden das Projekt verbreiten und so können neue Nutzer generiert werden.

  2. Die Kundenbindung soll erhöht werden. Neben der Belohnung für das jetzige Vertrauen, können bestehende Kunden über aktuelle Themen oder Fortschritte informiert werden.

  3. Mit Hilfe des Airdrops sollen Daten der Nutzer generiert werden. Werden diese zum Beispiels zum Abonnieren eines Newsletters aufgefordert, können wichtige Informationen für das Unternehmen entstehen.

  4. Es kann ein Verteilungseffekt erzielt werden. Wenn in vorherigen Promo Aktionen oder Coin Offerings nicht alle Coins verteilt/ verkauft worden sind oder nicht gesamte Nachfrage bedient werden konnte, können Airdrops als anschließende Maßnahme Sinn machen. 

Diese Grafik zeigt einen großen Lautsprecher. Aus Ihm heraus schallen verschiedenen Symbole, z.B. Logos von Social Media Plattformen.

Wie laufen Airdrops ab?

Es gibt verschiedene Arten von Airdrops. Je nach gewolltem Effekt, gestaltet jedes Unternehmen seinen Ablauf individuell.

Sollen die Halter einer Kryptowährung schlicht und einfach belohnt werden, ist ein Airdrop denkbar einfach. Jede public Adress erhält beispielsweise eine gewisse Summe an Coins. 

 

Wenn das Ziel ist, die Kundenbindung zu erhöhen, können für den Erhalt des Airdrops bestimmte Handlungen verlangt werden. Häufig muss in Telegram Gruppen beigetreten oder bestimmte Videos angesehen werden. Im Anschluss kann der Nutzer dann seine Publice Adress angeben.

 

Steckt Marketing hinter der Aktion, müssen die Nutzer auf Ihren Social Media Profilen aktiv werden (häufig Twitter, seltener Instagram oder Facebook). Hier müssen dann Posts retweetet oder Storys mit Verlinkungen erstellt werden.

 

Die Abläufe können sich im Detail zwar unterscheiden, die benötigte Zeit bleibt im Regelfall aber sehr kurz. Details müssen Sie hier den Bedingungen des jeweiligen Emittenten entnehmen. Häufig existieren extra Erklärvideos.

An Airdrops teilnehmen?

Ob sich eine Teilnahme im Einzelfall lohnt, muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Es läuft am Ende auf eine Nutzen-Aufwand Abwägung heraus. 

Schauen Sie hierfür in die genannten Bedingungen und überlegen Sie, ob der Aufwand in Relation zur Belohnung steht. 

Für einen Retweet oder Story Post 10€ geschenkt zu bekommen, klingt nach einem guten Deal, für eine Stunde Videos schauen eher nicht. 

 

Wenn Sie auf der Suche nach aktuellen Airdrops sind, besuchen Sie folgende Seite.

 
 
 

Scams

Achten Sie bei der Teilnahme an Airdrops auf betrügerische Aktivitäten. Leider werden solche Maßnahmen benutzt, um private Keys oder sonstige sensible Daten von unerfahrenen Nutzern zu erhalten. Informieren Sie sich auf anderen Seiten über einen Airdrop und meiden Sie unseriöse Angebote.